Die Arbeitgeberattraktivität zur Gewinnung und Retention qualifizierter ärztlicher Mitarbeiter[1] ist zunehmend primär vom „Faktor Führung“ geprägt.

Innerbetrieblich nimmt die Arbeitsbelastung sowohl in der eigentlichen medizinischen Arbeit als auch die Verantwortung für die wirtschaftlichen Herausforderungen und organisatorischen Tätigkeiten zu.

Es gilt dabei immer auch, Antworten auf sehr persönliche Fragen zu finden:

Wie gehe ich als Arzt mit den Belastungen um, ohne in meiner

Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft durch Selbstausbeutung auszubrennen? Wie führe ich konstruktive Kritikgespräche mit problematischen Mitarbeitern? Wie kann ich eine optimale Synergie an der Nahtstelle zur Pflege bewirken?

Und kann ich den Spagat zwischen Ehe und Kindern, der Belastung durch „Dienste“ und ärztliche Hauptaufgaben sowie nichtärztliche Tätigkeiten überhaupt noch meistern und ohne dadurch Familie oder berufliche Aufgabe leiden zu lassen?

Führungsaufgaben umfassend wahrnehmen bedeutet somit, „harte Themen“ wie Betriebswirtschaft und Management gleichberechtigt und kompetent neben „weichen“ Themen wie Mitarbeiterführung, effektive Kommunikation und Selbstmanagement aktiv leben zu können.

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[1] In allen männlichen Anreden ist immer auch die weibliche gleichermaßen gemeint.